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SPD-LogoCDU/CSU können sich über das Wahlgeschenk "Peer Steinbrück" nur freuen. Helmut Schmidts beschwörender Appell "Das ist mein geliebter Sohn. An dem habt gefälligst ein Wohlgefallen!" ist ungehört verhallt.

 

 

 

 

 

Der Kandidat selbst sorgt immer wieder für Belustigung. Auch er hat schon von tausend Mark im Monat leben müssen, war sogar einmal arbeitslos. Ein Blick auf seinen beruflichen Werdegang verrät, dass er als typischer Parteibeamter immer nur nach oben befördert wurde.

Manchen Vortrag hat er umsonst gehalten, manches Honorar gemeinnützigen Zwecken zugeführt. Übriggeblieben sind in diesen drei Jahren stolze 1,25 Millionen Euro Honorar zusätzlich zu seinem Abgeordnetengehalt.

Hätte er gewusst, dass er in der Politik noch einmal in den Ring steigen muss, hätte er sich bescheidener verhalten. Offensichtlich hat er versehentlich bei der Dreier-Bande der SPD mitgemacht.

Ausgerechnet die Bochumer Stadtwerke haben seine Teilnahme an einer Tagung mit 25.000 Euro honoriert. Da wird sein Parteifreund Wolfgang Clement die Hand im Spiel gehabt haben. Der bezieht nach seinem Ausscheiden aus der Politik von RWE ein attraktives Zusatzeinkommen. Auch Walter Rister wird von der Versicherungswirtschaft für seine Vorträge weiter fürstlich entlohnt. Nur Gerhard Schröder verdankt seinen Aufstieg zum Millionär allein seinem Freund Putin.

"Rechtzeitig die Genossen schmieren!", heißt offenbar die Parole.

Damit nicht auch noch die Stadtwerke im Ruhrpott auf die Idee kommen, in der Energieversorgung eigene Wege zu gehen.

SPD und Grüne haben in ihrer Regierungszeit die Weichen in Richtung einer Herrschaft der Reichen (Plutokratie) gestellt. Frau Dr. Merkel spricht lieber verschämt von einer marktkonformen Demokratie. Dieser Sozialismus von oben: Gewinne werden privatisiert, Verluste an die Allgemeinheit weitergegeben, lässt sich selbst in den USA nicht endlos fortsetzen. Der Staat ist bereits bettelarm. Selbst immer mehr Kreise der Mittelschicht drohen zu verarmen. So mancher Banker ist auf den Weg zum Tellerwäscher.

Die Zeit des amerikanischen Traums scheint zu Ende zu gehen.

Unnötig viel Geld hat die Finanzindustrie in den Starredner Steinbrück investiert. Er hat in seiner Zeit als Finanzminister gezeigt: ich brülle gerne und viel, aber beiße nicht!

In die SPD eintreten, solange sie noch von der Finanzwirtschaft so großzügig subventioniert wird.


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