User Rating: 0 / 5

Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive
 

Gedanken, angestoßen durch die Email-Kommunikation in der AG Geldordnung und Finanzpolitik

 

In Athen stinkt es bestialisch. Die Menschen verbrennen den letzten Dreck, weil sie sich kein Heizöl mehr leisten können. Um die Einnahmenseite zu erhöhen, hat die Regierung auf Druck von außen auch diese Steuer erhöht. Aber die Steuereinnahmen sinken und sinken.

In der Schweiz macht sich Dr. Axel Weber, der frühere Chef der Deutschen Bundesbank, an die Arbeit. Im Vorfeld hat ihm die UPS bereits eine Million überwiesen, da er in seinem Arbeitsvertrag auf eine Altersabsicherung verzichtet hat. Er muss in Rücksprache mit den einzelnen Abteilungen klären, wen und wie viele Fondmanager man entlassen muss. Die Schweizer Großbank ist ins Zwielicht geraden. Verdankt sie ihre enormen Gewinne in den letzten Jahren Zinsmanipulationen? Der verdächtige Banker sitzt inzwischen in der Schweizer Bankenaufsicht.

Auch darüber wird in der AG einer Partei diskutiert, die im Herbst in den Bundestag einziehen wird. Für den Laien scheint sich hier ein enormes Fachwissen anzusammeln. Viele der verwendeten Begriffe sind für ihn böhmische Dörfer. Aber die eigentliche Arbeit muss hinter den Kulissen stattfinden. Schließlich geht es diesen jungen Leuten um eine neue Geldordnung und eine andere Finanzpolitik. Welche Ratschläge würden sie ihren jungen Freunden in Griechenland geben, die nach alternativen Auswegen aus der Krise suchen? Wo würden sie im Nahen Osten Geld „schöpfen", um einen wirtschaftlichen Neuanfang möglich zu machen? Was wird ihre Partei demnächst im Bundestag vorschlagen, damit sich in diesem Land endlich eine am Gemeinwohl orientierte Wirtschaft finanzieren lässt?

An all diesen Fragen wird in diesem „Rat der Weisen" unermüdlich gearbeitet. Auf allzu viel Transparenz wird vorerst verzichtet, um nicht die Häme und die Kritik Andersdenkender zu früh zu provozieren. Spätestens im Wahlprogramm werden auch wir Laien erfahren, wie eine neue Geldordnung und eine andere Finanzpolitik möglich sind und wie sie sich politisch durchsetzen lässt. Zurzeit können wir nur dieser kleinen Schar aufrechter Geister unseren Dank und Respekt aussprechen!

Nachtrag:

Vielleicht werden in dieser AG zurzeit bewusst viele Nebelkerzen gezündet. Damit die Denker der Gruppe den Freiraum haben, in Ruhe und konzentriert die Grundlagen einer neuen Geldordnung und einer anderen Finanzpolitik aufs Papier zu bringen. Ihre Veröffentlichung wird dann wie ein Donnerschlag wirken und nicht nur in der Partei, sondern auch außerhalb für Aufmerksamkeit und Bewunderung sorgen.

Bis dahin sollten wir für alle Beteiligten gespannt den Daumen drücken.


Back to top