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Milka bin ich vor über dreißig Jahren auf dem schwulen Sommercamp in Niederbayern begegnet. Von seinen selbst geschriebenen Songs hat mich vor allem sein "Ich habe Dich gehasst!" angesprochen. Vielleicht, weil auch ich meine Schwierigkeiten hatte, meinen Körper anzunehmen.

"Salomon, der Weise, spricht: Wenn ich nicht für mich bin, wer dann?"

 

"Ich habe Dich gehasst!"

 

Ja ich habe Dich gehasst:

deine roten Haare,

Deine blasse Haut,

die haben mir nicht gepasst.

 

Refrain:

 

Heute habe ich Dich richtig gerne,

ganz egal, wie Du auch bist.

Heute hab ich Dich richtig gerne,

weil Du ja mein eigner Körper bist.

 

Heute habe ich Dich richtig gerne,

ganz egal, wie Du auch bist.

Heute hab ich Dich richtig lieb,

weil Du ja mein eigner Körper bist.

 

Doch ich habe Dich gehasst:

die Schrecklichen Gefühle,

Die störten meine Pläne,

die haben mir nicht gepasst.

 

Refrain:

 

Heute lasse ich mich gern mal stören,

auch wenn es nicht immer angenehm ist.

Will dann gerne auf Dich hören,

weil Du ja mein eigner Körper bist.

 

Ja dann lass ich mich gern mal stören,

wenn es auch nicht immer angenehm ist.

Denn ich möchte auf Dich hören,

weil Du ja mein eigner Körper bist.

 

Doch ich habe Dich gehasst:

diese keifende Stimme.

der Ärger, der herauskam,

das hat mir nicht gepasst.

 

Refrain:

 

Heute lass ich mich ruhig mal keifen,

kommt dabei auch raus der letzte Mist.

Lasse ich Dich trotzdem ruhig keifen,

weil Du meine eigne Stimme bist.

 

Ich habe Dich gehasst:

die Sehnsucht nach der Liebe,

Die ungelebten Triebe,

die haben mir nicht gepasst.

 

Refrain:

 

Heute lasse ich mich mal verführen,

ganz egal, wer es auch ist.

Wenn Du ihn nur magst,

weil Du ja mein eigner Körper bist.

 

Heute lasse ich mich mal verführen,

ganz egal, wer es auch ist.

Wenn Du ihn nur magst und er Dich,

weil Du ja mein eigner Körper bist.


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